Das Leben Jesu bis zum Alter von 12 Jahren 5 Studien
Das Wirken Johannes’ des Täufers 9 Studien
- 6Das Wirken Johannes’ des Täufers
- 7Die Taufe Jesu, des Messias
- 8Die Abordnung aus Jerusalem
- 9Die ersten Jünger
- 10Die Begegnung mit Philippus
Der Beginn des Wirkens in Galiläa 2 Studien
Vom zweiten zum dritten Passahfest 5 Studien
Die Widersprüche 2 Studien
Das Leben Jesu bis zum Alter von 12 Jahren
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PER002
Jesus, der Messias, das fleischgewordene Wort, und Johannes der Täufer, der Wegbereiter
Der Artikel untersucht, wie das Johannesevangelium bekräftigt, dass Jesus das fleischgewordene Wort und Gott ist, mit Johannes dem Täufer als Wegbereiter. Der Apostel Johannes will zeigen, dass Jesus sowohl als königlicher Messias als auch als göttliche Gestalt die jüdischen messianischen Erwartungen erfüllt.
Johannes 1.1-18 (Lutherbibel 1912) :Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.Dasselbe war im Anfang bei Gott.Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen.Es ward ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes.Dieser kam zum Zeugnis, daß er von dem Licht zeugte, auf daß sie alle durch ihn glaubten.Er war nicht das Licht, sondern daß er zeugte von dem Licht.Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt kannte es nicht.Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben;welche nicht von dem Geblüt noch von dem Willen des Fleisches noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.Johannes zeugt von ihm, ruft und spricht: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich.Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat es uns verkündigt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER003
Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers
Dieser Artikel beschreibt die Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers, die ausschließlich im Lukasevangelium erzählt wird. Er hebt die Sorgfalt bei historischen Einzelheiten und die prophetische Bedeutung des Johannes als Wegbereiter Jesu hervor.
Lukas 1.5-25 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Zacharias, und sein Weib war von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth.Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und wandelten in allen Geboten und Satzungen des HERRN untadelig.Und sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar, und waren beide wohl betagt.Und es begab sich, da er des Priesteramtes pflegte vor Gott zur Zeit seiner Ordnung,nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er räuchern sollte, ging er in den Tempel des HERRN.Und die ganze Menge des Volks war draußen und betete unter der Stunde des Räucherns.Es erschien ihm aber der Engel des HERRN und stand zur rechten Hand am Räucheraltar.Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an.Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! denn dein Gebet ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen.Und du wirst des Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.Denn er wird groß sein vor dem HERRN; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird noch im Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist.Und er wird der Kinder Israel viele zu Gott, ihrem HERRN, bekehren.Und er wird vor ihm her gehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem HERRN ein bereitet Volk.Und Zacharias sprach zu dem Engel: Wobei soll ich das erkennen? Denn ich bin alt und mein Weib ist betagt.Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden, daß ich dir solches verkündigte.Und siehe, du wirst verstummen und nicht reden können bis auf den Tag, da dies geschehen wird, darum daß du meinen Worten nicht geglaubt hast, welche sollen erfüllt werden zu ihrer Zeit.Und das Volk wartete auf Zacharias und verwunderte sich, daß er so lange im Tempel verzog.Und da er herausging, konnte er nicht mit ihnen reden; und sie merkten, daß er ein Gesicht gesehen hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm.Und es begab sich, da die Zeit seines Amts aus war, ging er heim in sein Haus.Und nach den Tagen ward sein Weib Elisabeth schwanger und verbarg sich fünf Monate und sprach:Also hat mir der HERR getan in den Tagen, da er mich angesehen hat, daß er meine Schmach unter den Menschen von mir nähme.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER007
Die Geburt Johannes des Täufers
Der Artikel behandelt die Geburt Johannes des Täufers, des Sohnes von Zacharias und Elisabet. Seine als wundersam beschriebene Geburt wird von Weissagungen begleitet und erinnert an alte biblische Erzählungen. Johannes, dessen Name „Gott ist gnädig“ bedeutet, wird von Gabriel angekündigt und wird ein Wegbereiter des Messias sein.
1. Mose 22.1-18 (Lutherbibel 1912) :Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich.Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.Da stand Abraham des Morgens früh auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, davon ihm Gott gesagt hatte.Am dritten Tage hob Abraham seine Augen auf und sah die Stätte von ferneund sprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel! Ich und der Knabe wollen dorthin gehen; und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen.Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak; er aber nahm das Feuer und Messer in seine Hand, und gingen die beiden miteinander.Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer?Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen beide miteinander.Und als sie kamen an die Stätte, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham daselbst einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holzund reckte seine Hand aus und faßte das Messer, daß er seinen Sohn schlachtete.Da rief ihm der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich.Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm nichts; denn nun weiß ich, daß du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.Da hob Abraham sein Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hangen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes Statt.Und Abraham hieß die Stätte: Der HERR sieht. Daher man noch heutigestages sagt: Auf dem Berge, da der HERR sieht.Und der Engel des HERRN rief Abraham abermals vom Himmelund sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR, weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont,daß ich deinen Samen segnen und mehren will wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll besitzen die Tore seiner Feinde;und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, darum daß du meiner Stimme gehorcht hast.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
Ergänzend
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ANN003
Die Geburt und der Dienst Johannes des Täufers
Dieser Anhang untersucht die Geburt und das Wirken Johannes’ des Täufers anhand des Lukasevangeliums. Er stellt seine Eltern Zacharias und…
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ANN003
Die Geburt und der Dienst Johannes des Täufers
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PER008
Der Lobgesang des Zacharias bei der Geburt seines Sohnes Johannes
Der Artikel untersucht den vom Heiligen Geist inspirierten Lobgesang des Zacharias bei der Geburt des Johannes und blickt auf die Rolle des Johannes als Wegbereiter Jesu, des Messias, voraus. Diese Ereignisse spielen sich in Ein Karem ab und offenbaren den göttlichen Plan, dessen Verwirklichung Zacharias und Maria miterleben.
Lukas 1.67-80 (Lutherbibel 1912) :Und sein Vater Zacharias ward des heiligen Geistes voll, weissagte und sprach:Gelobet sei der HERR, der Gott Israels! denn er hat besucht und erlöst sein Volkund hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils in dem Hause seines Dieners David,wie er vorzeiten geredet hat durch den Mund des Propheten:daß er uns errettete von unseren Feinden und von der Hand aller, die uns hassen,und Barmherzigkeit erzeigte unsern Vätern und gedächte an seinen heiligen Bundund an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben,daß wir, erlöst aus der Hand unserer Feinde, ihm dienten ohne Furcht unser Leben langin Heiligkeit und Gerechtigkeit, die ihm gefällig ist.Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Du wirst vor dem HERRN her gehen, daß du seinen Weg bereitestund Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk, das da ist in Vergebung ihrer Sünden;durch die herzliche Barmherzigkeit unsers Gottes, durch welche uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe,auf daß er erscheine denen, die da sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.Und das Kindlein wuchs und ward stark im Geist; und er war in der Wüste, bis daß er sollte hervortreten vor das Volk Israel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER009
Marias Rückkehr nach Nazareth
Der Artikel untersucht Marias Rückkehr nach Nazareth nach ihrem Besuch bei Elisabet. Mit den Weissagungen vertraut, erlebt Maria die Geburt des Johannes mit, die seine künftige Rolle in Gottes Plan bestätigt. Nach der Pilgerreise zum Passahfest kehrt sie mit ihrer Familie zurück.
Micha 5.2 (Lutherbibel 1912) :Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel HERR sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Das Wirken Johannes’ des Täufers
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PER029
Das Wirken Johannes’ des Täufers
Der Artikel untersucht die Rolle Johannes’ des Täufers bei der Vorbereitung auf Jesu Kommen. In den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas tauft und predigt Johannes in der Wüste Judäas. Als Wegbereiter Christi hat er nie behauptet, der Messias zu sein. Seine Lehren bereiteten das Volk darauf vor, Jesus, den königlichen Messias, zu empfangen.
Matthäus 3.1-12 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste des jüdischen Landesund sprach: Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!Und er ist der, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat und gesprochen: “Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem HERRN den Weg und macht richtig seine Steige!”Er aber, Johannes, hatte ein Kleid von Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber war Heuschrecken und wilder Honig.Da ging zu ihm hinaus die Stadt Jerusalem und das ganze jüdische Land und alle Länder an dem Jordanund ließen sich taufen von ihm im Jordan und bekannten ihre Sünden.Als er nun viele Pharisäer und Sadduzäer sah zu seiner Taufe kommen, sprach er zu ihnen: Ihr Otterngezüchte, wer hat denn euch gewiesen, daß ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet?Sehet zu, tut rechtschaffene Frucht der Buße!Denket nur nicht, daß ihr bei euch wollt sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum, welcher Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER030
Die Taufe Jesu, des Messias
Der Artikel beschreibt die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer, ein bedeutendes Ereignis, das den Beginn des messianischen Wirkens Jesu markiert. Diese Taufe in Betanien jenseits des Jordans bringt die Kontinuität zwischen dem Wirken des Johannes und Jesu zum Ausdruck und symbolisiert ihre geistliche Sendung. Dabei offenbart sich die Dreifaltigkeit, was die theologische Bedeutung dieses Geschehens und seinen Vorbildcharakter für künftige Generationen unterstreicht.
Johannes 1.32-34 (Lutherbibel 1912) :Und Johannes zeugte und sprach: Ich sah, daß der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm.Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, zu taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist's, der mit dem heiligen Geist tauft.Und ich sah es und zeugte, daß dieser ist Gottes Sohn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER032
Die Abordnung aus Jerusalem
Der Artikel untersucht die Begegnung Johannes’ des Täufers mit den Vertretern des Hohen Rates in Betanien und betont die Bekanntheit des Johannes sowie die messianischen Erwartungen der Behörden. Johannes wird nach seiner messianischen Rolle befragt, obwohl er keine Wunder vollbracht hat. Dies verdeutlicht die Erwartungen der Pharisäer hinsichtlich eines königlichen und eines priesterlichen Messias. Die Untersuchung bringt die unterschiedlichen Evangelienberichte miteinander in Einklang.
Johannes 1.28 (Lutherbibel 1912) :Dies geschah zu Bethabara jenseit des Jordans, wo Johannes taufte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER033
Die ersten Jünger
Der Artikel untersucht die erste Begegnung Jesu mit seinen ersten Jüngern, von der allein Johannes berichtet. Andreas und Johannes erkennen Jesus als den Messias und beschließen, ihm zu folgen. Ein bedeutsamer Moment ist die Veränderung der Identität des Simon Petrus durch Jesus, die ihre Hingabe kennzeichnet. Dieser Bericht bietet einen einzigartigen Blickwinkel, der in den synoptischen Evangelien fehlt.
Johannes 1.35-42 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages stand abermals Johannes und zwei seiner Jünger.Und als er Jesum sah wandeln, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm!Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesu nach.Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was suchet ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Meister, wo bist du zur Herberge?Er sprach zu ihnen: Kommt und sehet's! Sie kamen und sahen's und blieben den Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde.Einer aus den zweien, die von Johannes hörten und Jesus nachfolgten, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus.Der findet am ersten seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (welches ist verdolmetscht: der Gesalbte),und führte ihn zu Jesu. Da ihn Jesus sah, sprach er: Du bist Simon, Jona's Sohn; du sollst Kephas (Fels) heißen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER034
Die Begegnung mit Philippus
PER034 erzählt von Jesu Begegnung mit Philippus, die allein Johannes berichtet (Joh 1,43–46) und die am 6. Oktober 29 in Betanien jenseits des Jordans stattfindet. Philippus, zuvor wie Andreas, Johannes und Simon Petrus ein Jünger Johannes’ des Täufers, wird Jesu vierter Jünger. Der Artikel untersucht den natürlichen Übergang dieser Jünger zum Messias, wobei Johannes der Täufer sich als Wegbereiter und nicht als konkurrierender Meister versteht.
Johannes 1.43-46 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages wollte Jesus wieder nach Galiläa ziehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus.Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Moses im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesum, Joseph's Sohn von Nazareth.Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann von Nazareth Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER038
Das erste Passahfest
Perikope PER038 untersucht das erste Passahfest im Johannesevangelium (Johannes 2,13), das genau auf den 7. April 30 datiert wird. Der Artikel formuliert drei Beobachtungen: den chronologischen Wert dieses Festes für die Datierung des Wirkens Jesu auf 3,5 Jahre, die von Johannes vorgenommene Unterscheidung als „Passah der Juden“ und Jesu Befolgung jüdischer Riten. Nur Johannes dokumentiert diese Zeit vor der Verhaftung Johannes’ des Täufers.
Johannes 6.4 (Lutherbibel 1912) :Es war aber nahe Ostern, der Juden Fest.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER042
Die Rückkehr nach Änon im Süden Galiläas
Dieser Artikel untersucht die Rückkehr Jesu nach Änon nach dem Passahfest und hebt das einander ergänzende Wirken Jesu und Johannes’ des Täufers hervor. Johannes ist der einzige Evangelist, der diese Phase dokumentiert, und betont die Beziehung zwischen ihrem Wirken. Anhand dieser Begebenheit zeigt der Artikel, dass ihre Rollen nicht in Konkurrenz standen, sondern harmonisch zusammenwirkten und beide einen wesentlichen Beitrag zum göttlichen Plan leisteten.
Apostelgeschichte 1.21 (Lutherbibel 1912) :So muß nun einer unter diesen Männern, die bei uns gewesen sind die ganze Zeit über, welche der HERR Jesus unter uns ist aus und ein gegangen,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER043
Die Konflikte zwischen den Jüngern
Der Artikel „PER043 – Die Konflikte zwischen den Jüngern“ untersucht die Rivalität zwischen den Jüngern Johannes’ des Täufers und denen Jesu. In dieser entscheidenden Zeit zu Beginn des Wirkens Jesu in Judäa folgen einige Jünger des Johannes nun Jesus, was Spannungen verursacht. Johannes der Täufer betont die vorübergehende Natur seiner Rolle und die messianische Natur Jesu. Die Ereignisse werden wahrscheinlich in Änon in Judäa verortet.
Johannes 3.25-36 (Lutherbibel 1912) :Da erhob sich eine Frage unter den Jüngern des Johannes mit den Juden über die Reinigung.Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseit des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm.Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel.Ihr selbst seid meine Zeugen, daß ich gesagt habe, ich sei nicht Christus, sondern vor ihm her gesandt.Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund aber des Bräutigams steht und hört ihm zu und freut sich hoch über des Bräutigams Stimme. Diese meine Freude ist nun erfüllt.Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen.Der von obenher kommt, ist über alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über alleund zeugt, was er gesehen und gehört hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an.Wer es aber annimmt, der besiegelt's, daß Gott wahrhaftig sei.Denn welchen Gott gesandt hat, der redet Gottes Worte; denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß.Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben.Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER044
Die Verhaftung Johannes’ des Täufers
Der Artikel untersucht die Verhaftung Johannes’ des Täufers durch Herodes Antipas und veranschaulicht einen bedeutenden Übergang vom Wirken des Johannes zu dem Jesu als einzigem anerkannten Messias. Das wahrscheinlich im Jahr 30 n. Chr. stattfindende Ereignis ist ein entscheidender Wendepunkt im damaligen religiösen Umfeld, der durch Verweise auf die Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes hervorgehoben wird.
Markus 1.14-15 (Lutherbibel 1912) :Nachdem aber Johannes überantwortet war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reich Gottesund sprach: Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Der Beginn des Wirkens in Galiläa
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PER045
Von Judäa nach Galiläa
Nach der Verhaftung des Johannes verlässt Jesus Judäa und geht nach Galiläa, um sein Wirken voll aufzunehmen, nicht aus Angst. Damit beginnt ein neuer Abschnitt in Galiläa, wo er freundlicher aufgenommen wird.
Markus 1.14-15 (Lutherbibel 1912) :Nachdem aber Johannes überantwortet war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reich Gottesund sprach: Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER052
Beginn der Predigt in Galiläa
Perikope PER052 markiert den offiziellen Beginn der Predigt Jesu in Galiläa nach der Verhaftung Johannes’ des Täufers. Matthäus betont die Kontinuität ihrer Botschaften, die beide zur Umkehr rufen. Dieser Wendepunkt in Kafarnaum etwa im Februar oder März 31 bestätigt die Erfüllung der messianischen Prophezeiungen und den vollständigen Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu.
Matthäus 4.17 (Lutherbibel 1912) :Von der Zeit an fing Jesus an, zu predigen und zu sagen: Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom zweiten zum dritten Passahfest
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PER075
Die Gleichnisse vom neuen Stoff und vom neuen Wein
Die Gleichnisse vom neuen Stoff und vom neuen Wein veranschaulichen den grundlegenden Bruch zwischen Judentum und Christentum. Jesus erzählt sie als Antwort auf die Frage der Jünger Johannes des Täufers zum Fasten und erklärt, dass Altes und Neues nicht vermischt werden können. Die geforderte Veränderung ist keine Reform, sondern eine vollständige Verwandlung. Jeder Mensch wird eingeladen, den Meister zu wählen, dem er folgen will.
Matthäus 9.16-17 (Lutherbibel 1912) :Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reißt doch wieder vom Kleid, und der Riß wird ärger.Man faßt auch nicht Most in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche und der Most wird verschüttet, und die Schläuche kommen um. Sondern man faßt Most in neue Schläuche, so werden sie beide miteinander erhalten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER113
Die Frage Johannes des Täufers
Im Gefängnis schickt Johannes der Täufer seine Jünger zu Jesus, um ihn zu fragen, ob er wirklich der erwartete Messias sei. Jesus antwortet mit seinen Taten – Heilungen, Auferweckungen und der Verkündigung an die Armen – und stützt sich dabei auf Jesaja 35.5. Der Artikel untersucht die Unterschiede zwischen den beiden Wirkungsweisen, die redaktionelle Logik des Matthäus und die starke christologische Aussage, die in dem prophetischen Verweis mitschwingt: Jesus ist Gott, der kommt, um sein Volk zu retten (Jes 35.4).
Lukas 7.18-23 (Lutherbibel 1912) :Und es verkündigten Johannes seine Jünger das alles. Und er rief zu sich seiner Jünger zweiund sandte sie zu Jesu und ließ ihm sagen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir eines andern warten?Da aber die Männer zu ihm kamen, sprachen sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir gesandt und läßt dir sagen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir eines anderen warten?Zu derselben Stunde aber machte er viele gesund von Seuchen und Plagen und bösen Geistern, und vielen Blinden schenkte er das Gesicht.Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und verkündiget Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: die Blinden sehen, die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein, die Tauben hören, die Toten stehen auf, den Armen wird das Evangelium gepredigt;und selig ist, wer sich nicht ärgert an mir.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER114
Die Würdigung Johannes des Täufers
Jesus würdigt Johannes den Täufer in Kafarnaum (Mai–Juni 31), gemäß Matthäus 11.7-19 und Lukas 7.24-35. Ohne dessen Jünger für sich gewinnen zu wollen, bekräftigt er die prophetische Größe des Johannes, bezeichnet ihn als den von Maleachi angekündigten Elia und weist auf das Ende des alten Bundes hin. Er stellt dem Reich, das die Pharisäer nach ihren eigenen Regeln errichtet haben, das Reich Gottes gegenüber.
Matthäus 11.13 (Lutherbibel 1912) :Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis auf Johannes.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER164
Rückblick auf die Verhaftung Johannes des Täufers
Die Perikope PER164 erinnert an die Umstände der Verhaftung Johannes des Täufers, wie sie von Matthäus (14.3-5) und Markus (6.17-20) berichtet werden. Johannes wurde eingekerkert, weil er die unerlaubte Ehe des Herodes Antipas mit Herodias, der früheren Frau seines Bruders, öffentlich angeprangert hatte. Markus zeichnet ein differenziertes Bild des Herodes, der zwiespältig und von Johannes fasziniert war, während Matthäus seine Furcht vor der Menge betont. Es ist Herodias, die auf den Tod des Propheten drängt; er wurde im März 32 n. Chr. in Machaerus gefangen gehalten.
Markus 6.17-20 (Lutherbibel 1912) :Er aber, Herodes, hatte ausgesandt und Johannes gegriffen und ins Gefängnis gelegt um der Herodias willen, seines Bruders Philippus Weib; denn er hatte sie gefreit.Johannes aber sprach zu Herodes: Es ist nicht recht, daß du deines Bruders Weib habest.Herodias aber stellte ihm nach und wollte ihn töten, und konnte nicht.Herodes aber fürchtete Johannes; denn er wußte, daß er ein frommer und heiliger Mann war; und verwahrte ihn und gehorchte ihm in vielen Sachen und hörte ihn gern.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER165
Erinnerung an die Umstände der Ermordung Johannes des Täufers
Die Perikope 165 untersucht die Umstände der Ermordung Johannes des Täufers nach Matthäus (14,6-12) und Markus (6,21-29). In Galiläa gibt Herodes Antipas im März 32 n. Chr. der Manipulation der Herodias durch den Tanz der Salome nach und lässt den Propheten enthaupten. Der Artikel hebt die Parallele zwischen dem Martyrium des Johannes und dem Jesu hervor, zwei messianischen Gestalten, die zu Unrecht verurteilt und in einem Grab beigesetzt wurden.
Matthäus 14.6-12 (Lutherbibel 1912) :Da aber Herodes seinen Jahrestag beging, da tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen. Das gefiel Herodes wohl.Darum verhieß er ihr mit einem Eide, er wollte ihr geben, was sie fordern würde.Und wie sie zuvor von ihrer Mutter angestiftet war, sprach sie: Gib mir her auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers!Und der König ward traurig; doch um des Eides willen und derer, die mit ihm zu Tische saßen, befahl er's ihr zu geben.Und schickte hin und enthauptete Johannes im Gefängnis.Und sein Haupt ward hergetragen in einer Schüssel und dem Mägdlein gegeben; und sie brachte es ihrer Mutter.Da kamen seine Jünger und nahmen seinen Leib und begruben ihn; und kamen und verkündigten das Jesus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Widersprüche
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CTD017
Wird Jesus von Johannes erkannt?
Der Artikel untersucht die Frage der Anerkennung Jesu durch Johannes den Täufer, indem er die Berichte von Matthäus und Johannes vergleicht, die widersprüchlich erscheinen, in Wirklichkeit aber einander ergänzen.
Lukas 1.36 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, Elisabeth, deine Gefreunde, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter und geht jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, daß sie unfruchtbar sei.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD018
Die Zweifel Johannes’ des Täufers?
Der Artikel untersucht den angeblichen Widerspruch zwischen den Evangelien des Johannes und des Matthäus bezüglich der Anerkennung Jesu als Messias durch Johannes den Täufer. Er kommt zu dem Schluss, dass es sich nicht um einen Widerspruch handelt, sondern um eine Entwicklung des Verständnisses angesichts unerfüllter messianischer Erwartungen.
Jesaja 35.5-6 (Lutherbibel 1912) :Alsdann werden der Blinden Augen aufgetan werden, und der Tauben Ohren geöffnet werden;alsdann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und der Stummen Zunge wird Lob sagen. Denn es werden Wasser in der Wüste hin und wieder fließen und Ströme im dürren Lande.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN002
Das Johannesevangelium
Das Evangelium nach Johannes unterscheidet sich von den drei anderen, den sogenannten synoptischen, durch seinen Stil und seine theologische Tiefe. Geschrieben vom Apostel Johannes, Sohn des Zebedäus,…
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ANN017
Die Taufen
Der Artikel untersucht die verschiedenen Taufen des Neuen Testaments, von Johannes dem Täufer bis zu Jesus und Paulus. Er zeigt, wie jede Taufe…
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ANN029
Der Konflikt zwischen den Anhängern des Johannes und Jesu
Der Artikel behandelt die Spannungen zwischen den Jüngern Johannes’ des Täufers und denen Jesu, zwei zentralen biblischen Gestalten, und hebt ihr Wirken hervor…
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ANN044
Das Nasiräat
Das Nasiräat ist ein Gelübde der Weihe an Gott, abgeleitet vom hebräischen „sich absondern“, festgelegt in 4. Mose 6. Der Nasiräer enthält sich des Weins, der…
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ANN063
Änon und Bethanien jenseits des Jordan
Dieser Artikel untersucht Betanien und Änon, bedeutende Taufstätten in den Evangelien nach Johannes, während moderne Hypothesen versuchen, diese…
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ANN070
Die Versuchung Jesu, des Messias
Dieser Artikel untersucht die Versuchung Jesu, sein vierzigtägiges Fasten und die Evangelienberichte aus dieser Zeit in Judäa. Die synoptischen Evangelien…
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ANN103
Die Umkehr
Diese Studie konzentriert sich auf „ANN103 - Die Umkehr“ und untersucht das Wort „Umkehr“ in seinen lateinischen und griechischen Ursprüngen. Sie betont die Bedeutung der…